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Erstes Quartal (0)

Fraport startet mit leichtem Gewinnanstieg ins Jahr

09.05.2018, 12:08

Der größte deutsche Flughafen-Betreiber liegt bei seinen Ergebnissen zum Jahresauftakt voll auf Kurs. Fraport-Chef Stefan Schulte hält an den Ertragszielen fest.

Der Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte setzt weiter auf hohe Investitionen in den Heimatstandort Frankfurt Airport.
Foto: Fraport AG/Martin Joppen

Fürs erste Quartal 2018 weist Fraport ein Konzernergebnis von 19,6 Mio. Euro aus. Unter dem Strich erhöhte sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert also der Reingewinn um 4,3 Prozent. Damit sieht der Fraport-Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Schulte das von ihm geführte Unternehmen voll auf Kurs: „Der positive Trend aus dem vergangenen Jahr setzt sich ungebrochen fort, sowohl international als auch in Frankfurt.“

Noch deutlicher erhöhte sich im ersten Quartal der Umsatz. „Gestützt vom starken Passagierwachstum am Flughafen Frankfurt und an fast allen internationalen Beteiligungsflughäfen legte der Konzernumsatz um 15 Prozent auf 681,7 Mio. Euro zu“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. Das vergleichsweise kräftige Umsatzplus resultierte unter anderem aus den erst zum 2. Januar 2018 operativ übernommen Airports von Fortaleza und Porto Alegre (30,8 Mio. Euro) sowie aus dem der Division Fraport Greece (44,3 Mio. Euro). Und: „In Frankfurt trugen höhere Erträge aus Entgelten, Sicherheitsleistungen und Parkierungserlösen zum Umsatzanstieg bei.“

Neben den positiven Umsatz- und Ergebniskennzahlen gibt es allerdings auch einen negativen Wert. Das negative Finanzergebnis verschlechterte sich deutlich von minus 29,2 Mio. Euro auf minus 56,1 Mio. Euro. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere höhere Zinsaufwendungen bei Fraport Greece, die um 18,2 Mio. Euro anstiegen.

Dennoch hält der Fraport-Vorstand an seinen weiteren Prognosen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage fürs Gesamtjahr fest. Derweil läuft der Ausbau des Flughafens Frankfurt in unvermindertem Tempo. „Wir arbeiten weiter mit Hochdruck daran, unseren Heimatstandort für das weitere Wachstum fit zu machen“, sagt Fraport-Chef Schulte. „Hierzu zählt der Bau von Terminal 3 mit dem vorgezogenen Flugsteig G.“ (LS)

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