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Lufthansa ordert 16 Jets zusätzlich

08.05.2018, 08:25

Die Lufthansa Group investiert in die Flotte. Kurz vor der heutigen Hauptversammlung der Aktiengesellschaft hat der Aufsichtsrat einer Bestellung von bis zu 16 neuen Flugzeugen zugestimmt.

Richtiger Jet in „falscher Bemalung“ – die Lufthansa Group hat zwei solcher Boeing B-777 für ihre Konzerntochter Swiss bestellt.
Foto: DLH

Die Investition hat ein Volumen von umgerechnet 2,1 Mrd. Euro (Listenpreis der Flugzeuge). Plan ist sowohl bei Boeing als auch bei Airbus Jets zu ordern. Deren Auslieferung ist sukzessive bis 2022 geplant.

Die nun genehmigte Bestellung umfasst unter anderem zwei Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing B-777-300ER für Swiss, die dort voraussichtlich Anfang 2020 die bestehende Flotte ergänzen und zur Erweiterung des Streckennetzes genutzt werden sollen.

Zudem hat der Aufsichtsrat der Bestellung von bis zu zwölf Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen der A-320-Familie bei Airbus zugestimmt. Dabei werden sechs Lieferoptionen für Flugzeuge vom Typ A-320neo (new engine option) im Jahr 2022 in feste Bestellungen umgewandelt. Mit ihrer Auslieferung sollen ältere Flugzeuge in den Flugbetrieben der Lufthansa Group ersetzt werden. Ein Abnehmer für die Maschinen könnte unter anderem Eurowings sein. Der LH-Billigflieger wächst derzeit besonders stark, allein in diesem Jahr soll die Kapazität gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent wachsen.

Nach Verfügbarkeit werden zusätzlich bis zu sechs A-320ceo (current engine option) bestellt. Erste Exemplare davon sollen noch dieses Jahr bei Lufthansa eingesetzt werden, um die Verzögerungen bei der Auslieferung von A-320neo zu kompensieren.

Neben der Swiss soll auch die Lufthansa Cargo zwei Frachter vom Typ Boeing B-777 bekommen. Diese sollen ältere Maschinen vom Typ MD-11 ersetzen. (RIM)

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