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Umstrittene Klausel (0)

Ryanair ändert AGBs erneut

28.10.2016, 12:43

Europas größter Billigflieger hat seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen erneut geändert. Nun ist wieder erlaubt, dass Passagiere ihre Regressansprüche mithilfe von Fluggastrechte-Portalen einklagen – allerdings unter Bedingungen.

Fluggastrechte-Portale helfen Passagieren ihre Rechte bei Verspätungen und Flugausfällen durchzusetzen – Ryanair will das verhindern.
Foto: Ryanair

Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit hat Ryanair die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) geändert. Wie Spiegel Online schreibt, erlaubt die Fluggesellschaft nun wieder, dass Passagiere ihre Rechte mithilfe sogenannter Fluggastrechte-Portale einklagen. Allerdings verlangt der Billigflieger, dass sie ihre Rechte zuvor bei der Fluggesellschaft anmelden und 28 Tage auf eine Reaktion warten.

Rechtsexperten glauben, dass auch diese AGB-Klausel ungültig sei. Deutsche Gerichte hatten zuvor bereits die erste Klausel für unwirksam erklärt, in der Ryanair Passagieren verbieten wollte, sich an solche Rechtsportale zu wenden. Auch mit der EU-Verordnung zu Fluggastrechten war diese Klausel nicht vereinbar. Darauf komme es der Fluggesellschaft jedoch nicht an. Reiserechtler Ernst Führich sprach gegenüber der Deutschen Presse Agentur von einem „Ablenkungsmanöver“, um Fluggäste von der Durchsetzung ihrer Rechte abzuhalten. (HD/dpa)

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