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Wöhrl will doch für Air Berlin mitbieten

06.09.2017, 10:55

Der Luftfahrtunternehmer Hans Rudolf Wöhrl vollzieht eine erneute Kehrtwende in Sachen Air Berlin. Nun kündigt er ein „sehr hohes Angebot“ an. Bis zum 15. September können Gebote für Air Berlin eingereicht werden.

Erst meldete Hans Rudolf Wöhrl Interesse an der Übernahme der Air-Berlin-Gruppe an. Dann zog er zurück, weil er mit den Bedingungen nicht einverstanden war, unter denen er Geschäftsdaten hätte einsehen können. Nun wirft er seinen Hut wieder in den Ring. Am heutigen Mittwoch sagte er im Fernsehen (ARD), er werde doch mitbieten.

Anfang kommender Woche wolle er sein Gebot beim sogenannten Sachwalter Lucas Flöther abgeben. „Die Höhe ist ziemlich hoch. Ich glaube, man wird sehr, sehr überrascht sein.“ Er sprach von „mehreren hundert Millionen Euro“. Wöhrl bietet nicht allein, sondern hat Partner mit an Bord. Von Lufthansa ist bekannt geworden, dass sie für große Teile des Flugbetriebs der Air-Berlin-Gruppe inklusive bis 90 der 140 Flugzeuge einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag geboten hat.

Auf Nachfrage äußerte sich Wöhrl sehr zuversichtlich. „Wir haben keinen echten Konkurrenten, weil wir für die gesamte Unternehmensgruppe bieten. Teilbereich sind für uns nicht interessant“, so Wöhrl. Für den Gläubigerausschuss der Air-Berlin-Gruppe, der darüber entscheidet, wer den Zuschlag bekommt, sind einerseits hohe Verkaufserlöse, andererseits der Erhalt von möglichst vielen Arbeitsplätzen von hoher Priorität. Zudem müssen die Entscheidungen gut begründet sein, denn Bieter, die leer ausgehen, könnten vor Gericht klagen. (GJ)

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