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Neue Regeln für weniger Kabinengepäck

06.09.2017, 15:00

Der irische Billigflieger arbeitet konsequent an der Optimierung seiner Betriebsabläufe. Dafür werden ab November die Gepäckregeln geändert. So will man erreichen, dass Passagiere weniger Gepäck mit in die Kabine nehmen.

Ryanair hofft durch die neuen Regeln auf weniger Hand- und mehr Aufgabegepäck.
Foto: imago/Ralph Peters

Bislang konnten Ryanair-Passagiere zwei Gepäckstücke mit in die Flugzeugkabine nehmen, eine kleine Tasche sowie ein größeres, bis zu zehn Kilo schweres Gepäckstück. Damit ist ab 1. November Schluss. Dann ist nur noch ein kleineres Handgepäckstück an Bord erlaubt. Das zweite, größere Teil muss am Gate abgegeben werden und wird dann kostenfrei im Frachtraum transportiert. Ausgenommen von dieser Neuregelung sind nur Passagiere mit der Priority Boarding Option. Sie dürfen dank des gezahlten Aufschlages weiterhin zwei Teile mit in die Kabine nehmen.

Daneben ändern sich auch die Bestimmungen für das Aufgabegepäck: So wird das erlaubte Gewicht pro Gepäckstück um fünf auf 20 Kilo erhöht. Die Standard-Gebühr für das entsprechende Teil wird zugleich von 35 auf 25 britische Pfund reduziert. Die Maßnahmen seien Teil des „Always Getting Better“-Programms bei der Low Cost Airline, heißt es in einer Mitteilung der Fluggesellschaft.

Bei Ryanair hofft man, dass die neuen, günstigeren Regeln für das Aufgabegepäck dazu führen werden, dass mehr Passagiere ihr Gepäck von vornherein abgeben und sich die Zahl der Fluggäste mit zwei Handgepäckteilen verringert. Denn laut Airline führt die schiere Menge an Handgepäck häufig zu überfüllten Gepäckfächern und der späten, aber notwendigen Verlagerung von Gepäckteilen in den Frachtraum. Folge dieses Prozederes seien häufig Verspätungen, so Kenny Jacobs, Marketing-Chef von Ryanair. Die jedoch kosten Geld, daher nun die großzügigeren Aufgabegepäckregeln. Die kosten das Unternehmen laut Jacobs zwar auch mehr als 50 Mio. Euro im Jahr, zu rechnen scheint sich das aber trotzdem. Schließlich will man mit den gesenkten Gebühren mehr Passagiere zur Augabe ihres schweren Handgepäcks animieren. (MAJ)

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