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Hurrikan „Irma“ (0)

Erste Schäden in der Karibik

06.09.2017, 17:38

Mit Windgeschwindigkeiten von fast 300 Stundenkilometern zieht ein Tropensturm der höchsten Kategorie über die Kleinen Antillen. Das ganze Ausmaß der Zerstörung ist noch nicht abzusehen.

Hurrikan «Irma» tobt in der Karibik. Die Ausmaße und Auswirkungen des stärksten bisher über dem Atlantik gemessenen Hurrikans sind noch unklar. Am Mittwoch zog der Wirbelsturm zunächst über die Kleinen Antillen und brachte starken Regen und Wind. Über Todesopfer war zunächst nichts bekannt. In den kommenden Tagen sind wahrscheinlich Millionen Menschen von dem Sturm betroffen.

Im französischen Überseegebiet Saint-Martin wurde das Gebäude der Präfektur teilweise zerstört, wie das Innenministerium mitteilte. Die Präfektin und ihre Mitarbeiter seien in einen Schutzraum geflohen. Auf Saint-Martin und dem benachbarten Saint-Barthélémy seien die Feuerwehrwachen überschwemmt und eine Reihe von Dächern abgedeckt worden. Auf beiden Inseln fiel der Strom aus.

„Der Herr hat uns geschützt. Wir sind vom Schlimmsten verschont worden, hieß es in einer Erklärung des Premierministers von Antigua und Barbuda, Gaston Browne. „Es gibt bislang keine Todesopfer. Wir sollten uns jetzt um einen schnellen Wiederaufbau kümmern.“ Direkt nach dem Durchzug des Hurrikans sollten Hilfslieferungen auf den Inseln eintreffen.

„Irma“ ist ein Hurrikan der höchsten Stufe fünf und einer der schwersten jemals in der Region registrierten Tropenstürme. Es seien Windgeschwindigkeiten von fast 295 Kilometern pro Stunde gemessen worden, teilte das US-Hurrikanzentrum mit. Es sei mit hohen Wellen, Starkregen und heftigem Wind zu rechnen. „Irma“ könne katastrophale Schäden anrichten, hieß es in dem Bericht.

Der Tropensturm bewegt sich mit etwa 26 Kilometern pro Stunde in Richtung Nordwesten. Als nächstes droht der Sturm auf den Inselstaat St. Kitts und Nevis zuzusteuern. (dpa)

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