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Proteste im Iran (0)

Reisende sollten vorsichtig sein

04.01.2018, 11:23

Auch auf den Geschäftsreiseverkehr bleibt die heikle Lage im Iran nicht ohne Folgen. Handy-Aufnahmen sollen unbedingt unterbleiben.

Die eskalierenden Proteste im Iran mit inzwischen zahlreichen Toten führen auch zu Problemen im Reiseverkehr. Sowohl für Geschäftsreisende als auch für Privaturlauber wird die heikle Lage zunehmend zum Problem. So hat das Auswärtige Amt seine Reisehinweise für das islamische Land mittlerweile verschärft.

Es empfiehlt Reisenden, „auf öffentlichen Plätzen erhöhte Aufmerksamkeit walten lassen, Kundgebungen sowie größere Menschenansammlungen zu meiden und Filmaufnahmen, auch mit dem Handy, im eigenen Interesse zu unterlassen“, wie es auf der Internetseite der Behörde heißt.

Eine förmliche Reisewarnung hat das Auswärtige Amt jedoch nicht ausgesprochen. Auch der Flugverkehr von Deutschland in den Iran läuft nach Plan. Das iranische Regime gehe von einem schnellen Ende der politischen Unruhen aus, heißt es offiziell in Teheran. In wenigen Tagen würden sie vorbei sein.

Das Regime macht „ausländische Mächte“ für die Forderung vor allem junger Menschen nach Demokratie verantwortlich und hat gestern selbst landesweit Kundgebungen organisiert. Zehntausende demonstrierten dabei für die Unterstützung für das System und riefen: „Wir geben das Blut in unseren Adern für unseren Führer“ und „Nieder mit den USA“.

Eine schwierige Situation ergibt such auch für Reiseveranstalter. DER Touristik etwa hat derzeit mehrere Geschäftsleute im Land. Doch auch für private Iran-Reisen beginnt in Kürze eigentlich die Hochsaison.

Finanziell gesehen machten sich die Unruhen aber schon jetzt bemerkbar, meinen viele Veranstalter. „Seit einigen Tagen haben wir einen Buchungsstillstand“, heißt es bei Studiosus. „Für den Herbst ist noch so gut wie gar nichts eingebucht.“ Kunden, die schon gebucht haben, verhielten sich aber erstaunlich ruhig. Allerdings sind die Iran-Buchungen bei den meisten Veranstaltern durch die hohen Preise bei niedrigem Modernisierungsstand der Unterkünfte bereits seit ein bis zwei Jahren rückläufig. (JUK/OG)

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