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Barceló scheitert mit NH-Übernahme

11.01.2018, 09:13

Barceló-Chef Simón Pedro Barceló scheitert mit seinen Übernahmeplänen für die NH Hotels. Der NH-Aufsichtsrat lehnte ein Angebot des Konkurrenten über eine Beteiligung von 60 Prozent als unangemessen ab.

Kommt bei NH Hotels nicht zum Zug: Simón Pedro Barceló, CEO der Barceló-Gruppe.
Foto: Barceló

Wie es in einer Mitteilung von NH Hotels vom Mittwochabend heißt, sei die Absage nach eingehender Analyse des Angebots „im Interesse des Unternehmens und all seiner Teilhaber gefallen“. Das Barceló-Angebot sei unangemessen und würde nicht den Wert von NH widerspiegeln.

Barceló strebte per Kapitalerhöhung einen Anteil von 60 Prozent an und hatte im vergangenen November 7,08 Euro pro NH-Aktie geboten, was einem Unternehmenswert von 2,5 Mrd. Euro entspräche.

Aus dem Zusammenschluss wäre der größte spanische Hotelkonzern entstanden. Barceló kommt mit 230 Hotels auf 50.000 Zimmer, NH mit 400 Häusern auf 60.000 Zimmer. Barceló ist stark bei Urlaubshotels in Spanien und Lateinamerika vertreten. Die Domäne von NH Hotels sind Stadthotels, davon allein 24 in europäischen Städten (darunter zwölf in Deutschland) und elf in lateinamerikanischen Metropolen.

Ob der Vorstand von Barceló unter der Führung von CEO Simón Pedro Barceló einen erneuten Versuch startet, ist unwahrscheinlich. Der Vorstandschef hatte erst kürzlich erklärt, im Falle einer Ablehnung gebe es keinen Plan B und „wir ziehen keine Alternativen in Betracht“. (MK)

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