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Lufthansa und Verdi einigen sich über Vergütungen

07.02.2018, 12:10

Verhandlungserfolg für LH-Personalvorstand Bettina Volkens. Mit der Gewerkschaft Verdi wurde ein neuer Vergütungstarifvertrag für 28.000 Mitarbeiter vereinbart, der bis Ende September 2020 laufen soll.

Bettina Volkens, Personalvorstand der Lufthansa, freut sich über den Tarifabschluss.
Foto: DLH

Dabei handelt es sich um das Lufthansa-Personal am Boden, genauer um Bodenmitarbeiter bei Lufthansa, Lufthansa Cargo, Lufthansa Technik und LSG Sky Chefs in Deutschland. Für die wurden neue Tarifverträge geschlossen. Dabei wurde eine Erhöhung der Vergütung von insgesamt bis zu sechs Prozent vereinbart. Das teilte Lufthansa am Morgen mit.

Der Tarifvertrag ist den Angaben zufolge bis zum 30. September 2020 gültig, muss aber noch von den zuständigen Gremien bestätigt werden.

Die Vergütungserhöhung soll dann in zwei Schritten erfolgen: Am 1. Februar 2018 um drei Prozent sowie am 1. Mai 2019 um weitere bis zu drei Prozent. Die zweite Erhöhung soll allerdings abhängig von der Ertragsentwicklung sein, mindestens jedoch 1,8 Prozent betragen. „Damit trägt der Tarifabschluss der wirtschaftlichen Entwicklung der Konzerngesellschaften Rechnung“, so die Lufthansa. Für die Beschäftigten von Lufthansa Technik erfolge die erste tabellarische Erhöhung nicht prozentual, sondern in Form eines entsprechenden einheitlichen Festbetrages.

„Mit diesem variablen Vergütungsmodell berücksichtigen wir die wirtschaftliche Situation unserer einzelnen Geschäftsfelder“, erläutert Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Lufthansa. Auch die Auszubildenden des Konzerns profitieren. Sie bekommen in allen Geschäftsfeldern jeweils zum 1. Februar 2018 und zum 1. Mai 2019 eine Erhöhung der Vergütung um 40 Euro. (RIM)

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