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Uber kommt auf Milliarden-Verlust

14.02.2018, 11:57

Der Fahrdienstvermittler kam im Jahr 2017 auf Skandale, Führungschaos und Rechtskonflikte. Auch die Zahlen stimmen nicht. Uber hat in dem Geschäftsjahr einen hohen Verlust erlitten.

Uber bietet auch einen Limousinen-Service an.
Foto: Uber

Das Minus betrug 4,5 Mrd. Dollar (3,6 Mrd. Euro), wie aus einer Dienstagabend (Ortszeit) vom Tech-Portal „The Information“ veröffentlichten Präsentation hervorgeht. Der Umsatz lag demnach bei 7,4 Mrd. Dollar.

Immerhin konnte Uber die Verluste im Schlussquartal deutlich verringern. Hier belief sich der Fehlbetrag auf 1,1 Mrd. Dollar und fiel damit um 26 Prozent niedriger aus als im Vorquartal. Zugleich legte der Umsatz um zwölf Prozent auf 2,3 Mrd. Dollar zu. Das gesamte Buchungsvolumen der über die Uber-App vermittelten Fahrten kletterte um 14 Prozent auf 11,1 Mrd. Dollar.

Uber hat ein turbulentes Jahr hinter sich. Der Mitgründer und langjährige Chef Travis Kalanick musste im Juni abtreten, nachdem Uber wegen Technologie-Diebstahls verklagt wurde und durch Sexismus- und Diskriminierungs-Vorwürfe in die Kritik geriet. Nach internen Machtkämpfen wurde Dara Khosrowshahi als Nachfolger verpflichtet. Der ehemalige Expedia-Chef soll Uber jetzt wieder auf Kurs bringen. (dpa)

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