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Wie reist eigentlich ... (0)

ein Airbus?

25.01.2017, 09:00

Alle vier Minuten startet oder landet irgendwo auf der Welt ein A-380 – mit mehr als 500 Sitzen das größte Passagierflugzeug der Welt.

Es müssen bis zur Fertigstellung 2,5 Mio. Teilenummern produziert, transportiert und zusammengefügt werden.

Zwar dient der Megajet den Menschen zum Reisen. Doch bevor er erstmals richtig abhebt, hat er seinerseits eine lange Reise kreuz und quer durch Europa hinter sich. Denn die einzelnen Teile des A-380 werden an verschiedensten Orten in Frankreich, Deutschland, England, Spanien und Italien produziert und dort eingesammelt. Auf Spezialschiffen und später an Land auf sechs Tiefladern verteilt, macht sich die noch stark zerstückelte Maschine auf den Weg nach Toulouse zur Endmontage. Für diesen Weg wurde eine eigene extrabreite Straße gebaut. Darauf legt der 2-km-Konvoi insgesamt 240 km im Schneckentempo zurück, eskortiert von der Polizei. Für die Bewohner der 21 französischen Städte, die durchquert werden, ist das jedesmal ein Schauspiel! Ein Team aus mehr als 200 Experten bewältigt diese logistische Meisterleistung. „Detaillierte Planung, ständiger Informationsaustausch und und spezielle Transportgestelle sind ein Muss“, sagt Friedrich-Wilhelm Preuss, Leiter der Transportlogistik am Airbus-Standort Hamburg. „Darin werden die Bauteile absolut sicher gelagert und ohne weitere Berührung transportiert.“ Ist der neue A-380 fertig, geht er erstmals in die Luft: Von Toulouse fliegt der Airbus nach Hamburg-Finkenwerder, wo Endlackierung und Kabinenausstattung vorgenommen werden.

Text: Sabine Neumann

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