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Flugzeuge kehren um (0)

Kältewelle in USA macht auch der Lufthansa zu schaffen

08.01.2018, 07:42

Eis und Schnee halten den Nordosten der USA fest im Griff. Der Kälteeinbruch hat auch den Flugbetrieb der Lufthansa beeinträchtigt.

Schnee und Eis legen in den USA den Flugverkehr lahm.
Foto: Gettyimages

Am Samstag kehrten zwei Maschinen aus Frankfurt/Main beziehungsweise München auf dem Weg nach New York wieder um, wie Lufthansa am Sonntag mitteilte. Grund dafür sei die kurz zuvor erhaltene Mitteilung des Flughafens JFK gewesen, dass dort keine reguläre Abfertigung möglich sei. Ein dritter Flug aus Berlin-Tegel nach New York, der noch nicht gestartet war, wurde abgesagt.

Die Lufthansa teilte weiter mit, auch umliegende Flughäfen in den USA hätten vorsorglich klargemacht, dass sie wegen der außergewöhnlichen Wetterbedingungen mit Schnee und starkem Wind und der dadurch notwendigen Einschränkungen im Flugbetrieb nur planmäßige Flüge abfertigen könnten – es sei denn, es handele sich um einen Notfall.

Dies sei jedoch bei keinem der beiden Lufthansa-Flüge zum John-F.-Kennedy-Flughafen der Fall gewesen. Deshalb sei auch eine Landung in der Nähe von New York keine Option gewesen. Am Sonntag wurden die Lufthansa-Flüge nach New York den Angaben zufolge nicht gestrichen, da sich die Wettersituation und die Folgen für den Flugbetrieb langsam entspanne.

Eis und Schnee halten den Nordosten der USA fest im Griff. Mindestens 22 Menschen seien seit Beginn der Kältewelle ums Leben gekommen, meldete am Sonntag der Sender CNN.

Zwar haben Meteorologen für Mitte der Woche eine Aufwärmung vorhergesagt. Von Sonntag auf Montag sollte aber noch einmal ein Eissturm durch die Städte des Ostens und des mittleren Westens fegen. Neue Temperatur-Minusrekorde seien am Sonntag möglich, hieß es vom Nationalen Wetterdienst.

An der Nordostküste der USA hat es seit voriger Woche heftig geschneit. In Küstenzonen des Bundesstaates Massachusetts gab es auch Überschwemmungen mit anschließend gefrierendem Atlantikwasser.

Am Samstag wurden in den USA 450 Flüge gestrichen, mehr als 3800 hatten Verspätung. Reisende am John F. Kennedy Airport in New York klagten über stundenlange Wartezeiten. In Charleston im Bundesstaat South Carolina konnte der Flughafen am Samstag nach drei Tagen wieder öffnen. (dpa)

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