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Lufthansa setzt auf differenzierte Gebührenregel

09.01.2018, 14:57

Zu diesem Mittwoch streicht die Lufthansa für Kunden die Gebühr für Zahlungen mit der Kreditkarte – zumindest teilweise. Für Reisebüro-Mitarbeiter ändert sich in der täglichen Praxis laut Airline dabei nur wenig.

Zahlungen per Kreditkarte sollen für Verbraucher günstiger und sicherer werden. Das ist der Hintergedanke der sogenannten Payment Service Directive (PSD II) der EU. Auch die Lufthansa setzt die neue Richtlinie für Online- und Kreditkarten-Zahlungen nun um. Zu diesem Mittwoch entfällt daher die bislang bei Kreditkarten-Zahlungen für LH-Flüge fällige Optional Payment Charge (OPC). Allerdings gilt dieser Gebühren-Wegfall bei der Lufthansa nicht für alle Kreditkarten-Typen, sondern nur für innerhalb der EU ausgegebene, privat genutzte Kreditkarten.

Im Umkehrschluss verlangt die Airline für alle Firmenkreditkarten sowie für Verbraucher-Kreditkarten, die außerhalb der EU ausgegeben wurden, weiterhin die OPC in Höhe von 1,65 Prozent des Ticketpreises oder maximal 25 Euro.

Für Reisebüros bedeutet die differenzierte Gebührenreglung nach Auskunft der Lufthansa in der Regel keine Mehrarbeit. Die Systeme würden nach Eingabe der Kreditkartennummer automatisch ausweisen ob und in welcher Höhe eine OPC fällig wird. Einzig bei Gruppenbuchungen, die mit einer Firmenkreditkarte getätigt würden, sei ein manueller Prozess erforderlich, heißt es bei LH.

Andere Unternehmen aus der Reisebranche wie die TUI oder auch Thomas Cook gehen einen anderen Weg als die Lufthansa. Sie verzichten komplett für alle Kreditkarten-Typen auf einen Aufschlag. Allerdings dürften bei den Reiseveranstaltern auch kaum oder gar keine Firmenkreditkarten zum Einsatz kommen. (MAJ)

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