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BCD Travel setzt Fluggastrechte durch

09.01.2018, 13:21

Bislang kümmern sich meist spezielle Dienstleister um die Durchsetzung von Fluggastrechten. Jetzt will auch die Geschäftsreise-Kette BCD Travel mitmischen und bietet gemeinsam mit einem Partner europaweit einen entsprechenden Service an.

Bei Flugausfällen und -verspätungen steht Passagieren in der EU in bestimmten Fällen eine Entschädigung zu. Nur ein Bruchteil dieser Kompensation wird bislang geltend gemacht.
Foto: Gettyimages

Sie heißen Fairplane, Flightright, EU Claim, Air Help oder auch Compensation2Go: Dienstleister, die bei Flugverspätungen oder -annulierungen die Rechte betroffener Passagiere gegenüber den Airlines durchsetzen oder dies zumindest versuchen. Jetzt steigt auch BCD Travel in dieses Geschäft ein.

Air Disruption Compensation nennt sich der neue Service der in Deutschland führenden Geschäftsreise-Kette, der nun europaweit den eigenen Firmenkunden angeboten wird. Dabei überwacht BCD Travel automatisch alle Flüge, für die ein Anspruch nach der EU-Verordnung für die sogenannten Fluggastrechte geltend gemacht werden kann und sendet den Reisenden eine E-Mail-Benachrichtigung mit Anweisungen, wie der rechtmäßige Anspruch auf Entschädigung erhoben werden kann.

Partner dafür ist die Firma Air Help, die den rechtmäßigen Anspruch bei der jeweiligen Fluggesellschaft durchsetzt. Für diesen Service von BCD wird nur im Erfolgsfall ein Entgelt erhoben. Wurde keine Entschädigung gezahlt, werde den Kunden nichts berechnet, teilt der Geschäftsreise-Anbieter mit.

Dass Geschäftsreisende und deren Unternehmen hier bislang Geld verschenken, zeigt die vergleichsweise geringe Anzahl der Anträge auf Entschädigungen, die bislang durch Airline-Kunden gestellt werden. Laut BCD Travel werden derzeit lediglich fünf Prozent der möglichen Entschädigungen in Anspruch genommen – 793 Mio. Euro werden nicht ausgeschöpft. (MAJ)

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