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Niki-Geschäftsführer verlässt die Airline

10.01.2018, 18:34

Die Air-Berlin-Tocher muss sich neu aufstellen. Mitten im juristischen Ringen um ihr Fortbestehen verlässt Niki-Chef Oliver Lackmann die insolvente Airline. Unterdessen laufen die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs.

Oliver Lackmann
Foto: NIKI Luftfahrt GmbH

Niki-Chef Oliver Lackmann verlässt die insolvente Air-Berlin-Tochter im Februar. Das teilte der 48-jährige Deutsche in einem Schreiben an die Niki-Mitarbeiter mit, das dem Luftfahrtportal „Austrian Aviation Net“ vorliegt.

„Diese Entscheidung liegt bereits einige Monate zurück und hat nichts mit dem Insolvenz-Antrag von Niki zu tun“, schrieb Lackmann. Allerdings sei es üblich, dass bei einem Eigentümerwechsel eine neue Geschäftsführung ins Amt komme. Lackmann war seit April 2016 Chef des Ferienfliegers.

Unterdessen laufen die Vorbereitung für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs von Niki. Im Februar solle der Ticketverkauf starten, der Erstflug unter einem neuen Eigentümer sei für den Beginn des Sommerflugplans Ende März geplant, meldete die Nachrichtenagentur APA.

Der britisch-spanische Luftfahrtkonzern IAG mit seiner Billigtochter Vueling will Niki trotz des andauernden juristischen Tauziehens weiter erwerben. (dpa)

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