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Bahn-Konkurrent gibt Pläne auf (0)

Bahnstrecke Berlin–München bleibt ohne Flixtrain

01.11.2018, 10:00

Der DB-Konkurrent Flixtrain lässt seine Pläne für die Strecke Berlin–München fallen. Das Zulassungsprozedere für die Züge sei zu lang, heißt es. Damit bleibt die Deutsche Bahn mit ihrer der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke der einzige Anbieter.

Kaum eine Chance für Schnellfahrstrecken: Der langsame Flixtrain kann mit ICE nicht auf München–Berlin konkurrieren.
Foto: Flixtrain

Die Zulassung der Züge benötige 10 Monate, schimpft Geschäftsführer André Schwämmlein. Die Trasse dürfe man aber nur 12 Monate nutzen, das sei nicht wirtschaftlich. Er forderte politische Unterstützung.

Die zehn Milliarden Euro teure Neubaustrecke verkürzt seit vergangenem Dezember die Fahrtzeit zwischen beiden Städten von mehr als sechs auf rund vier Stunden. Flixtrain wollte eigentlich von Dezember an mehrmals täglich dort fahren. Bislang sind nur ICE-Züge auf der Strecke zugelassen. Sie hatten vor dem Start einen monatelangen Probebetrieb auf der Neubaustrecke absolviert. ICE besitzt nur die Deutsche Bahn.

Das Unternehmen Flixmobility ist vor allem dadurch bekannt, dass es Fahrten in Fernbussen der Marke Flixbus vermittelt. Seit dem vergangenen Jahr sind auch Zugfahrten im Angebot. Flixtrain verbindet Stuttgart und Berlin sowie Köln und Hamburg, außerdem Hamburg und Lörrach mit einem Nachtzug. (dpa)

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