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Mit frischen Farben ins dritte Jahrzehnt (mit Bildergalerie) (0)

CRC mit neuem Auftritt

von Martin Jürs, 12.06.2018, 14:12

Der Corporate Rates Club (CRC) feiert dieser Tage sein 20-jähriges Bestehen. Die Hotelplattform für Firmenkunden gönnt sich zum runden Geburtstag einen neuen Markenauftritt.

CRC-Geschäftsführer Michael Krenz mit Gast Christian Rosenbaum (Ifao, rechts) vor dem neuen Logo des Hotelbuchungsportals.
Foto: CRC

Vor 20 Jahren wurde der Corporate Rates Club gegründet. Die Hotelbuchungsplattform allein für Firmenkunden wirbt seitdem mit ihrem Firmenkürzel vor einer stilisierten Weltkugel. Doch dieses Logo hat nun ausgedient. Pünktlich zum Ablauf des zweiten Jahrzehnts präsentierte das Unternehmen aus Stralsund seinen neuen Markenauftritt in den Farben blau und orange.

Präsentiert wurde das neue Logo auf dem vierten Anwendertreffen des Unternehmens. Gut 70 Firmenkunden, Hotelvertreter und anderen Partner des Mittelständlers waren in die Hansestadt in Mecklenburg-Vorpommern gekommen, um sich über die neuesten Entwicklungen bei CRC, aber auch in der Business-Travel-Branche insgesamt zu informieren.

So skizzierte Birgit Hölzel, Deutschland-Chefin von Firmenkreditkarten-Anbieter Airplus, die aktuellen Trends in Bereich der Bezahllösungen. Dabei macht vor allem die virtuelle Kreditkarte an Boden gut. Diese digitale Bezahlvariante dürfte laut Hölzel zumindest langfristig die klassische Plastik-Kreditkarte ablösen. Schon jetzt ist die virtuelle Kreditkarte von Airplus das am schnellsten wachsende Produkt bei der Lufthansa-Tochter.

Globales Travel Management wünscht intensiven Dialog

Zu den weiteren Referenten zählte unter anderem Beraterin Andrea Zimmermann, die über globales Travel Management referierte und dabei vor allem für einen intensiven Dialog der jeweiligen Firmenzentralen mit den Niederlassungen im Ausland gerade im Vorfeld möglicher Zentralisierungsmaßnahmen plädierte.

Christian Rosenbaum von der Amadeus-Tochter Ifao zeigte aktuelle Entwicklungen im Bereich der Buchungstechnik auf. Hier gewännen sogenannte Micro-Services immer mehr an Bedeutung, wie die Buchung einer Geschäftsreise aus dem Outlook-Kalender heraus, so Rosenbaum.

Bei der abschließenden Diskussionsrunde ging es um das nicht immer einfache Verhältnis von Hotellerie und Firmenkunden. Für Unmut auf Seiten der Corporates sorgt dabei nach wie vor das Thema Ratenladung, wie Andreas Konkel (Diehl Stiftung) und Inge Pirner (Datev) herausstellten. Viel zu häufig sind in den Buchungssystemen fest vereinbarte Firmentarife nicht korrekt dargestellt oder auch gar nicht vorhanden, so ihre Kritik. Auch die Vertreter der Hotellerie, André Wiehe von Radisson und Sebastian Kessel von Accor, sind mit dieser Situation nicht zufrieden. Doch schnelle Abhilfe konnten sie auch mit Verweis auf die zahlreichen unterschiedlichen Systeme in der Hotellerie nicht versprechen.

Einigkeit dagegen herrschte beim Blick auf eine eventuelle Vereinheitlichung der Steuersätze bei Hotelleistungen in Folge eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes. Laut Richterspruch von Anfang des Jahres, der sich auf einen Fall in Amsterdam bezog, müssen für die Haupt- und Nebenleistungen einer Dienstleistung die gleichen Steuersätze gelten. Sollte dieses EuGH-Urteil auf die deutsche Hotellerie übertragbar sein – was noch nicht rechtssicher geklärt ist – dann würde dies die Bezahl- und Abrechungsprozesse sowohl bei der Hotellerie als auch bei den Firmen erheblich vereinfachen, so der einhellige Tenor.

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