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Vulkanausbruch (0)

Die Lage auf Hawaii bleibt angespannt

von Cathrin Lührs, 15.05.2018, 10:15

Der Anfang Mai ausgebrochene Vulkan Kilauea auf der größten Hawaii-Insel, Big Island, ist weiter aktiv. Behörden erwarten einen weiteren Ausbruch. Die Veranstalter reagieren dagegen gelassen.

Der Vulkanausbruch und die scnhließende Serie von Erdbeben hat die Bewohner und Touristen auf Big Island in Angst und Schrecken versetzt. Betroffen ist der Osten der Insel. Dort liegt der Volcanoes National Park, von dem laut der Hawaii Tourism Authority weiterhin rund zwei Drittel geschlossen bleiben. Zugänglich ist derzeit nur der Kahuku Unit zu den regeluären Öffnungszeiten, jeweils freitags bis sonntags von 9 bis 15 Uhr. Der National Park Service arbeitet derzeit daran, den Kahuku Unit an weiteren Tagen für Besucher zugänglich zu machen.

Rund um den Vulkan Kilauea ist die Situation jedoch weiterhin sehr angespannt. Eine rund 300 Meter lange Felsspalte, ajus der glühende Lava quillt, hat die Behörden am Sonntagmorgen in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Wie verschiedene Medien berichten erwarten Experten jederzeit eine explosive Eruption. Dabei würden plötzlich Gesteinsmassen und Asche in die Luft gesprengt.

Der Tourismus auf Big Island geht derweil fast seinen gewohnten Gang. Die Flughäfen Hilo und Kailua-Kona sind geöffnet, alle Flüge konnten bisher durchgeführt werden. Auch die deutschen Veranstalter haben nur mit wenigen Problemen zu kämpfen. Die DER Touristik hat Gäste, die in Chalets im Volcanoes National Park unterkommen sollten, in andere Hotels umgebucht. Thomas Cook hat keine Gäste in der betroffenen Gegen um Leilani Estates. Auch TUI hat vereinzelte Kunden umgebucht. Die großen Veranstalter sowie der Nordamerika-Spezialist verzeichnen keine Stornierungen, auch Nachfragen von Kundenseite seien quasi nicht eingegangen. Die DER Touristik teilte auf Nachfrage mit, dass alle betroffenen Reisenden sofort informiert worden seien und es daher keinen Grund für weitere Unsicherheiten gegeben habe. Spezialist America Unlimited hat ebenfalls keine Reise absagen müssen. „Mit Umbuchungen auf eine andere Insel ist es meistens bereits getan“, sagt Chef Timo Kohlenberg. „Leider gehen die Anfragen für Hawaii in diesen Tagen aber strak zurück.“ Das sei ein typischer Effekt, wenn das Thema in den Medien stark vertreten ist.

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