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Schon acht deutsche Abflug-Airports

von Oliver Graue, 09.07.2018, 14:52

Für ihre Langstrecken bietet LOT inzwischen Zubringer ab elf Flughäfen in der DACH-Region sowie ab Luxemburg und Billund an. Jede Firma sollte einen nahegelegenen Airport finden.

LOT baut ihre Flüge zum Drehkreuz Warschau deutlich aus.
Foto: LOT

Kaum eine europäische Fluggesellschaft expandiert so stark wie die polnische LOT: Das einstige Sorgenkind hat sich zum Erfolgsbringer gewandelt und gewinnt auch in Deutschland mehr und mehr Firmenkunden. Vor allem wirbt sie mit Interkont-Routen: LOT steuert via Warschau Ziele an wie New York (JFK und Newark), Chicago, Toronto, Los Angeles, Peking, Seoul, Tokio und neu Singapur. Hinzu kommen Kurz- und Mittelstrecken wie etwa St. Petersburg, Kaunas, Palanga, Vilnius, Tallinn, Riga, Königsberg, Kiew (Zhuliany und Boryspil), Zaporizh- zhia, Odessa, Lemberg, Charkiw, Minsk, Skopje, Klausenburg, Tiflis, Eriwan, Kischinau, Larnaca, Astana oder Tel Aviv. Mit 6 Zielen ist LOT die größte EU-Airline in die Ukraine.

Alle Lang- und Mittelstreckenziele sind mit einem Mal Umsteigen zu erreichen – in Polens Hauptstadt. Denn inzwischen hat das Star-Alliance-Mitglied die Zahl der Abflughäfen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und im angrenzenden Ausland klar erhöht. „Praktisch jeder findet einen Flughafen in seiner Nähe, von dem er bequem in Richtung Warschau abfliegen kann“, sagt Amit Ray, Regional Director Deutschland, Österreich, Schweiz. „Und ebenso schnell geht das Umsteigen dort, wenn ein Anschlussflug geplant ist.“

Seit dem 4. Juni 2018 startet die Fluggesellschaft auch von Hannover nach Warschau: Montags bis freitags werden täglich zwei Flüge angeboten, am Wochenende steht jeweils ein Flug pro Tag auf dem Programm. Hannover ist der 8. Abflughafen hierzulande.

Kurze Transferzeiten

Zuvor stieß im Mai Nürnberg ins Portfolio. Zudem hebt LOT in Deutschland ab diesen Airports ab: Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart. In Österreich geht es ab Wien los, in der Schweiz ab Zürich und Genf. Für deutsche Passagiere interessant sind auch die Flughäfen Luxemburg (für Firmen im Saarland) und Billund (fürs nördliche Schleswig-Holstein). Insgesamt stehen damit mehr als 200 wöchentliche Flüge ab den genannten 13 Abflughäfen zur Auswahl.

„Wer sowieso umsteigen muss, für den sind wir eine attraktive Alternative“, sagt Amit Ray. „Zumal die Mindestumsteigezeiten in Warschau bei nur bei 30 Minuten im Schengen-Bereich und 40 Minuten bei Nicht-Schengen-Zielen liegen. Das kann kaum ein anderer europäischer Airport toppen.“

Dabei baut die polnische Airline auch ihr Lang- und Mittelstreckennetz aus. 2019 übernimmt sie vier fabrikneue Boeing B-787-9 (längere Dreamliner-Version) in ihre Flotte. Damit sollen sowohl neue Fernstrecken geflogen als auch die Frequenzen auf vorhandenen Verbindungen erhöht werden. Daneben kommen ein Dutzend Jets (Boeing B-737max8 und Embraer E-195) und Turboprops (Bombardier Q400) hinzu. Statt wie bislang 80 Ziele will LOT spätestens 2020 gut 90 Destinationen anfliegen. Zum Konzept der Airline gehören Tagesrandverbindungen sowie eine hohe Servicequalität. LOT Polish Airlines bietet als Star-Alliance-Mitglied die klassischen Privilegien für Vielflieger und Statuskarteninhaber, vom Lounge-Zugang über Fast Track und Priority Boarding bis zur Miles-&- More-Partnerschaft. Auf grenzüberschreitenden Flügen gibt es eine Dreiklassenkonfiguration mit Economy, Premium Economy Class sowie Business, also auch bereits auf den Zubringerflügen aus der DACH-Region.

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