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Geschäftsreisende steigen in großer Zahl auf Bahn zwischen Berlin und München um

03.12.2018, 11:04

Die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke erweist sich als ernorme Konkurrenz für die Fluggesellschaften: Die Zahl der Fahrgäste zwischen Berlin und München verdoppelte sich in diesem Jahr auf 4,4 Mio.

Laut Erhebungen der Bahn stiegen viele Reisende auf der Strecke München–Berlin von Flieger oder Mietwagen auf den Zug um.
Foto: Deutsche Bahn AG

Im ersten Jahr ihrer neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke zählte die Deutsche Bahn 4,4 Mio. Fahrten ihrer Kunden auf der ICE-Verbindung über den Knotenpunkt Erfurt, wie das Unternehmen mitteilte. Das sind mehr als doppelt so viele wie in der Vorjahresperiode. Der Linienverkehr über die neue Trasse wurde am 10. Dezember 2017 aufgenommen.

Laut Deutscher Bahn nutzten damit zwischen München und Berlin 46% aller Reisenden die Bahn, 30% das Flugzeug und 24% das Auto oder den Bus. Vor der Eröffnung der Schnellfahrstrecke habe das Flugzeug mit 48% Anteil vor Auto/Bus mit 29% und der Bahn mit 23% geführt. Rund 1,2 Mio. Reisende seien in diesem Jahr vom Flugzeug auf die Bahn gewechselt und etwa eine Million vom Privatwagen.

Im Winter (ab 9. Dezember 2018) sollen täglich nun fünf statt bisher drei ICE-Sprinter in beide Richtungen fahren. Außerdem setzt die Bahn auf der Strecke nun auch den neuen ICE 4 ein. Damit stünden pro Tag 3000 Sitzplätze mehr zur Verfügung. Durch die neue Strecke war die Fahrzeit zwischen Berlin und München von sechs Stunden auf rund vier Stunden im Sprinter gesunken. Normale ICE brauchen mindestens 4:25 Stunden. (dpa)

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